Kraftquellen
Gnadenorte sind Lichtpunkte, Kraftquellen, wo sich suchende Menschen orientieren und inspirieren lassen können. Solche Orte der Kraft gibt es auf der ganzen Erde. Sie stehen allen Menschen offen und sind aufs geistige Wohl ausgerichtet.
Der Besuch des Gnadenortes von Dozwil ist allen Menschen möglich, unabhängig von ihrer religiösen Ausrichtung. Es gibt keine Mitgliedschaft, keine finanziellen Verpflichtungen. Die persönliche Freiheit jedes Einzelnen wird voll und ganz respektiert. Jeder kann nach seinen Wünschen und Bedürfnissen Kraft schöpfen.
Merkmal eines jeden Gnadenortes ist das spirituelle Leben. Darunter versteht man die Pflege der inneren Persönlichkeit, die Einheit zwischen Körper, Geist und Seele.
Die individuelle Entwicklung ist an die persönliche Disziplin gebunden: Positive Lebensgestaltung, Pflege guter Gedanken, innere Einkehr, Nächstenliebe und daraus folgend ein erfüllter, lebensbejahender Alltag mit Sonnen- und Schattenseiten.
Entstehungsgeschichte
Paul Kuhn, der Gemüsegärtner von Dozwil, war und blieb immer ein geistig Suchender, obwohl er viele Tiefen durchschritt. In der Coué-Lehre fand er einen Weg der Entfaltung durch positives Denken. Er konnte seine grossen Hemmungen überwinden, und im Alter von 42 Jahren begann er als Coué-Lehrer mit öffentlichen Vorträgen. Die Grundformel der Coué-Lehre: «Es geht mir mit jedem Tag besser und besser», ergänzte er mit dem christlichen Ansatz:«…weil die göttlichen Kräfte in mir wirken».
Paul Kuhn lehrte die Menschen, die Seele (das Unterbewusstsein) mit positiven Gedanken zu erfüllen und den Alltag lebensbejahender, erfolgreicher zu gestalten. Ein wichtiges Mittel zur inneren Entfaltung war ihm die meditative Entspannung von Körper, Geist und Seele. Zu harmonischer Hintergrundmusik sprach er Worte zur Entspannung des Körpers und zur reichen Erfüllung der Seele.
An seinen Kursen begegnete er Frau Maria Gallati, welche viele mystische Erfahrungen durchlebte, bis sie aus Gott zum Werkzeug Gottes berufen wurde. Durch ihre Bereitschaft erlebte Paul Kuhn das grosse biblische Wunder, dass St. Michael ihn durch den Mund dieser begnadeten Frau ansprach, ihn in der geistigen Lehre unterwies, lenkte und führte. Im Buche Daniel, Kap. 12 wird das Wirken St. Michaels für die heutige Zeit angekündet.
In gleicher Weise wurde durch das Wirken des Heiligen Geistes der Völkerapostel Paulus nach dem Damaskus-Erlebnis in der Wüste Arabiens vorbereitet auf sein apostolisches Wirken. Im Sprechen durch den Mund der Apostel wirkte der Heilige Geist im Pfingstwunder und dann immer wieder durch begnadete Menschen in den ersten Christengemeinden. In der Apostelgeschichte lesen wir über die Aussendung der Apostel in Antiochia: « …sprach der Heilige Geist: Sondert mir Paulus und Barnabas aus zu dem Werk, zu welchem ich sie berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und liessen sie ziehen.»
Entstehungsgeschichte und Meilensteine des Gnadenwerkes
St. Michael Entstehungsgeschichte (pdf)
St. Michael Entstehungsgeschichte in Stichworten (pdf)
1962
Paul Kuhn bildet sich auf der Suche nach Wahrheit zum Coué-Lehrer aus und hält erste öffentliche Vorträge.
1964
Paul Kuhn erlebt ein übernatürliches Ereignis: Sein Geist wird während einer Entspannungsübung durch einen hellen Lichtkanal aus dem Kosmos in himmlische Sphären entrückt.
Paul Kuhn begegnet an einem Kursabend Maria Gallati. Maria Gallati wird geistig sehend und erlebt übernatürliche Erscheinungen.
1964 - 1988
Maria Gallati dient als Sprechwerkzeug des heiligen Erzengels Michael.
1964 - 1969
Paul Kuhn wird vom heiligen Erzengel Michael durch das Sprechwerkzeug Maria Gallati geistig geschult und erhält Offenbarungen des Himmels.
1965
Reise der Werkzeuge Gottes im Auftrag des heiligen Erzengels Michael zum Marienerscheinungsort Garabandal in Spanien. Die Gottesmutter Maria erscheint ihnen und erteilt Aufträge: Rosenkranzgebet, Bau der Mariengrotte, die 1968 in Kuhns Garten erstellt und eingeweiht wird.
1966 - 1996
Paul Kuhn hält in der Regel wöchentlich öffentliche Vorträge an verschiedenen Orten in der deutschsprachigen Schweiz. Er lehrt die Menschen eine praktische Psychologie, positive Autosuggestion und die Entspannung, berichtet über seine Berufung als Werkzeug Gottes, die Entstehung des Gnadenwerkes mit den übernatürlichen Ereignissen und lehrt die Menschen den urchristlichen Glauben.
1968 / 1969
Die Landeskirchen nehmen Stellung mit der Broschüre «Falsche Propheten».
1966 - 1970
Jeweils am Samstagabend treffen sich immer mehr Menschen im Privathaus von Paul Kuhn.
1968
Paul Kuhn erhält von Jesus Christus den Auftrag zum Kirchenbau.
1970
Mystische Priesterweihe von Paul Kuhn und Maria Gallati durch Jesus Christus.
24.6. – 24.12. Bau der St. Michaelskirche Dozwil im Frondienst mit 1000 Sitzplätzen.
Mystische Weihe der Kirche, Heiligabend erster Gottesdienst mit heiliger Eucharistie.
1974
Gründung der St. Michaelsvereinigung als Verein: «Die Vereinigung bezweckt die Organisation, Sicherstellung und Förderung der Missionstätigkeit auf ökumenischer Basis im Dienste der heiligen Erzengel Michael, Gabriel, Raphael und Uriel».
Keine Mitgliedschaft für die Kirchenbesucher! Keine Kirchensteuern!
1975
Im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz prüft Prof. Dr. Dr. Andreas Resch, Parapsychologe aus Innsbruck, das Werk. Seine Empfehlung: Die katholische Kirche sollte sich die Lehre und das Charisma des Gnadenwerkes dienstbar machen.
1976
Erwerb Gasthof Landhaus und Umbau zum Pilgerhaus.
1979
Neubau und im April Eröffnung des Hauses St. Michael durch die Familie Bernet in Dozwil als Bettenhaus für Pilger und Besucher.
1988
16. Januar: Sterbetag von Maria Gallati.
8. Mai: Höhepunkt der Mai-Krawalle in Dozwil.
1989
Erstausgabe der eigenen Zeitschrift «Benedicite» im September.
21. Januar: Priesterweihe von Ulrich Aeberhard durch Paul Kuhn.
Die Deutschschweizer Bischofskonferenz fordert am 12.10.89 die Kirchenbesucher zur Entscheidung zwischen der Katholischen Kirche und dem Gnadenwerk St. Michael auf.
1991
Videofilm «Von Gott geführt» veröffentlicht.
1994 - 1995
Öffentliche Vorträge in Wien, Bergamo, Stuttgart und Nürnberg.
1997
Stiftung «Sfantul Mihail», Hilfswerk für Strassenkinder in Bukarest wird mit Unterstützung der St. Michaelsvereinigung gegründet.
1998
Das Gnadenwerk präsentiert sich im Internet unter http://st-michael.ch.
«Stiftung Sokrates für Gesundheit, Bildung und Erziehung» wird mit Unterstützung der St. Michaelsvereinigung gegründet. Ziel und Zweck: Planung und Bau einer neuen christlichen Klinik für Patienten mit schweren Krankheiten sowie Förderung der Naturmedizin durch Forschung und Entwicklung. stiftung-sokrates.ch.
1999
Videofilm «Der Weg zum Licht» wird veröffentlicht.
ab 2001
Öffentliche Gottesdienste in Schweizer Städten.
Verstärkte Jugendseelsorge und Jugendwochen im Engadin.
2002
26. September: Sterbetag von Paul Kuhn.
Grosse Trauergemeinde nimmt Abschied vom Gründer des Gnadenwerks St. Michael.
Das Werk wird weitergeführt von Ulrich Aeberhard.
2003
8. Februar: Ulrich Aeberhard weiht Willy Bolliger und Thomas Graber zu Priestern des
St. Michaelswerkes.
30. September: Sterbetag von Ulrich Aeberhard.
Grosse Trauergemeinde nimmt Abschied vom Leiter des Gnadenwerks St. Michael.
Das Gnadenwerk wird von den Priestern Willy Bolliger und Thomas Graber im gleichen Sinn und Geist weitergeführt.
2005
Einladung der Bevölkerung der Schul- und Gemeindebehörden zur Orientierung über das St. Michaelswerk und zur Besichtigung der Kirche. Damit beginnen eine Normalisierung in den Beziehungen zum Gnadenwerk und ökumenische Kontakte zu andern Glaubensgemeinschaften.
2006
Am 14. August ist die Eröffnung der vom Himmel gewünschten Pestalozzi-Schule in Sulgen TG.
2007
Kauf des Paulus-Hauses durch die St. Michaelsvereinigung.
2012
Im Oktober Eröffnung der Klinik Sokrates in Güttingen TG.
Gründung des St. Michael-Verlages.
In der Zeit von 2012 bis 2020 sind 7 Bücher mit den Inhalten und der Geschichte des St. Michaelswerkes herausgegeben worden.
2014
Fertigstellung des Dachaufbaues über dem Anbau und der Garderobe.
2023
Wir feierten das 20-jährige Priesterjubiläum von Willy und Thomas.
Das Gnadenwerk St. Michael steht allen Menschen offen ohne Mitgliedschaft und unabhängig ihrer Herkunft, Religion oder Staatsangehörigkeit.
An Wochenenden und Feiertagen werden in der St. Michaelskirche in Dozwil öffentliche Gottesdienste mit Rosenkranzgebet und Eucharistie gefeiert. Rund 2000 Menschen, Kinder und Erwachsene aus der Schweiz, Deutschland und Österreich besuchen regelmässig die Wochenendgottesdienste.
Es werden Einkehrtage angeboten, um die Perlen des Gnadenwerkes kennen zu lernen und sich im christlichen Glauben zu stärken.
Kerngedanken
Der Glaube soll das ganze Leben bereichern
• Wir erfahren den Glauben als Lebenshilfe für einen sinnerfüllten Alltag und aus dem Glauben
• die Freude als Quelle der Gesundheit und Triebfeder zu guten Taten, die Gebote als Wegweiser,
• die Engel als unsere Freunde und Helfer aus der himmlischen Welt,
• Nöte und Prüfungen als Chance zur Bewährung und Reifung.
Christus ist der Sohn Gottes, Erlöser und Retter
«Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben», spricht Christus.
Die Bibel mit dem Alten und Neuen Testament
ist uns Grundlage und Richtschnur
Jede Weltreligion ist ein Weg zu Gott
Daraus resultiert Achtung und Würdigung Andersgläubiger, Demut und Bescheidenheit.
Ökumene in einem Geiste Gottes
Durch die Betonung der vielfältigen gemeinsamen Glaubensgrundlagen sollen die Kraft und die Gnade erwachsen, das Trennende in Liebe zu überwinden.
An diesem Gnadenort haben mehrere Tausend Menschen aus verschiedenen Konfessionen zusammen gefunden, die bereit sind in gegenseitiger Achtung voneinander zu lernen.
Das Wirken des Heiligen Geistes
«Gottes Geist weht wann Er will, wo Er will und wie Er will.»
Das Gnadenwerk von Dozwil entstand im mächtigen Eingreifen Gottes, indem sich der heilige Erzengel Michael im Auftrage Gottes viele Jahre offenbarte, Weisungen, Belehrungen und Prophetien für die ganze Menschheit kundtat.
Es hat sich erfüllt, was im Buche Daniel geschrieben steht: «In jener Zeit wird der grosse Engelfürst Michael, der die Kinder deines Volkes beschützt, sich erheben; es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu jener Zeit.»
Auftrag von Jesus Christus:
«Führe die Menschen Meinem Herzen und dem Herzen Meiner Mutter zu.»
Immer mehr Evangelischgläubige erkennen die bedeutsame Stellung der Mutter Jesu. Im 20. Jahrhundert erschien sie vielen Seherinnen und Sehern, um die Menschen in grosser Liebe vor kommender Not zu warnen und sie ihrem Sohn zuzuführen.
Die entscheidenden Aussagen der Mutter Jesu sind hier und überall die gleichen:
«Betet, tut Busse, bringt Opfer und besucht die heiligen Altarsakramente.»
Haltung der Gläubigen
Wir Besucher des Gnadenwerkes fühlen uns nicht besser als andere. Doch wir staunen über die Gnadenfülle, Weisheit und Fürsorge, welche Gott an dieser und anderen Gnadenquellen auf der ganzen Erde Seinen Kindern schenkt.
Ein Gnadenwerk Gottes
Heute gestalten die Nachfolger der drei verstorbenen Werkzeuge Gottes erfüllende Gottesdienste mit Eucharistiefeier, Einkehrtage, an denen die Paulus-Lehre und viele weitere Perlen des Gnadenwerkes vermittelt werden, Jugendaktivitäten und persönliche Seelsorge.
Jede Veranstaltung ist öffentlich!
Das St. Michaelswerk von Dozwil ist ein neuer, einzigartiger Gnadenort:
Keine menschlichen Verpflichtungen,
keine Mitgliedschaft,
keine Kirchensteuer,
keine neue Lehre.
Vertiefung in den christlichen Wahrheiten in liebender Verbundenheit mit allen Menschen und der Schöpfung Gottes.
Jede Woche lassen sich in den feierlichen Gottesdiensten viele Menschen innerlich auftanken und gehen mit neuer Kraft nach Hause.
Das Gnadenwerk heute
Seit alters her kennen alle Religionen und Völker Kultstätten, Orte, die mit bedeutungsvollen Ereignissen in Verbindung stehen und bis heute besondere Verehrung geniessen, indem viele Menschen sie aufsuchen.
Die Bibel kennt viele solche Stätten. Mose empfing die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai. Christus wurde zu Bethlehem geboren und starb am Kreuz auf dem Kalvarienberg bei Jerusalem. Alle Erscheinungsorte der Christenheit, ob weltberühmt oder nur lokal bekannt, erfreuen sich grosser Beliebtheit und gelten als geheiligte Orte, wo das Gebet in himmlischer Verstärkung erhört wird. Paulus zitierte immer die Stelle, wo die Stimme Gottes zu Moses aus dem brennenden Dornbusch sprach: «Ziehe deine Schuhe aus. Du stehst auf heiligem Grund und Boden.»
Am Gnadenort St. Michael von Dozwil sprach der heilige Erzengel Michael 24 Jahre zu Paulus und gleichzeitig zu allen Gläubigen. Viele Male durfte der heilige Erzengel Michael mit den Gläubigen die Beichte erneuern und im Namen von Jesus Christus die Vergebung aller bereuten Sünden erteilen. Alle Offenbarungen vermittelten die biblisch bezeugte Lehre Jesu, Anleitungen zu einem spirituellen Leben, einen Weg zur Vereinigung der christlichen Konfessionen und Prophetien über die Zukunft der ganzen Welt. Zielpunkt war und ist die Vorbereitung auf die bevorstehende Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit, die aber keinen Weltuntergang bedeutet.
Die nachfolgenden Zitate aus Offenbarungen sollen die Neugierde wecken, mehr über das Gnadenwerk zu erfahren.
St. Michael spricht:
«Ich gebe Dinge in Gleichnissen, in einer geistigen Sprache. Jeder, der es verdient zu verstehen, der versteht es richtig, seinem Zustand der Seele gemäss. Eine Offenbarung ist wie ein Wasserquell. Wenn ihr nicht begreifen könnt, dann geht das Wasser wieder weg. Der Mensch hat dann nur Bruchstücke von allem.»
Eligius:
«Das Wichtigste ist, den Frieden im eigenen Herzen zu haben.»
«Wann Christus kommt, das weiss nur Gott allein; nicht einmal wir Engel Gottes. Doch eines wissen wir Engel Gottes, dass wenn die Zeit nahe ist, grosse Geister Gottes auf diese Erde geboren werden. Es werden Propheten kommen, um den Menschen zu prophezeien und kund zu tun. Sie werden die Menschen auf besondere Art und Weise belehren.»
«Die Zeit ist nahe. Ich sage es noch einmal. Christus wird wieder kommen. Das Gericht aber vollzieht sich tagtäglich. Jeder richtet sich jetzt schon.»
«Nun ist es an euch selbst, euer Hochzeitskleid zu gestalten. Sammelt eure Früchte, nicht dass ihr euch schämen müsst und nichts aufweisen könnt.»
St. Michael:
«Ihr lebt in der Endzeit. Jesus hatte Seine Mutter in den Himmel aufgenommen. Er hat Sie gekrönt und zur Königin gemacht. Dieselbe Mutter ist schon viele Male auf dieser Erde erschienen.»
«Gott will durch diese Werkzeuge euch in eine Form giessen, damit ihr Kinder Gottes werdet, Ebenbilder Gottes.»
«Dieser Tempel ist von Jesus Christus selbst geweiht. Heerscharen von Engeln Gottes waren dabei. Heerscharen von Engeln Gottes sind an jedem Gottesdienst anwesend.»
«Ihr könntet glauben: Warum müssen wir denn so weit her kommen, um die heilige Messe hier zu feiern? Dieses Haus ist voll der Gnaden. In diesem Gotteshaus hat die Göttliche Mutter mit Ihren Engeln Gottes Ihr Wirken.»
«Ihr seid ein auserwähltes Volk, wenn ihr da sein dürft und die Gnaden von hier in die Welt traget.»
«Christus hat einen Leuchtturm geschaffen. Was sagt Christus. Er soll leuchten in die ganze Welt hinaus.»
Jesus Christus selbst hat diese von Ihm gewünschte Kirche mit Heerscharen von Engeln Gottes eingeweiht und seinen vom Himmel zur Menschwerdung gesandten Werkzeugen Paulus und Maria das Priesteramt übertragen. Dadurch wurde dem Gnadenort das höchste Gut anvertraut: Christus selbst in der Gegenwart seines eucharistischen Leibes im Tabernakel und in der unblutigen Erneuerung Seines Kreuzesopfers in jeder heiligen Messe. Im Kommunionempfang kommt Jesus in das Herz jedes Gläubigen und will in ihm leben.
Mit dem Sterben des Werkzeuges Maria am 16. Januar 1988 trat das Gnadenwerk in eine neue Phase. Matthäus nahm als von Gott berufenes und durch Paulus und Maria geprüftes Werkzeug an der Seite von Paulus den Platz von Maria ein. Er empfing viele Offenbarungen des Himmels in der «Gottgeführten Schrift», indem ein Erzengel, ein grosser Heiliger, die Göttliche Mutter oder sogar Jesus Christus seine Hand führten, während er der Predigt von Paulus lauschte. Er wusste nicht, was der himmlische Geist durch ihn schrieb. So war das Prophetenamt für ihn besonders dann eine schwere Bürde, wenn er im Auftrage des Himmels strenge Offenbarungen, welche die Sünden und Verfehlungen unter den Gläubigen tadelten, verkünden musste. So wie Paulus aus dem Heiligen Geist inspiriert ohne jede Vorbereitung predigte, so geschah dies auch bei Matthäus. Oftmals hörte er während er den Rosenkranz vorbetete mit dem geistigen Ohr die Predigt voraus und konnte sie dann aus sich heraus im Gottesdienst wiedergeben. In den letzten Jahren geschah es immer öfters, dass ihm Satz für Satz vom Engel Gottes für ihn hörbar vorgesprochen wurde und er die Worte nur mit seinem Munde auszusprechen brauchte.
Vor Jahren gab ihm der heilige Pater Pio den Auftrag, zum Zentrum des Christentums zurück zu führen und nichts anderem mehr Bedeutung zu schenken wie der Feier des heiligen Messopfers. Auch wurden die in der Schrift gegebenen Offenbarungen seltener. Es wurde uns kund getan, dass wir keine neuen Offenbarungen nötig hätten, dass wir alles erhalten hätten und nun die Aufgabe darin bestehe, das Erhaltene in Demut in die Tat umzusetzen. Bereits der heilige Erzengel Michael sagte uns mehrmals, dass wir vor der Wiederkunft Christi ohne die Werkzeuge Gottes zurecht kommen müssten.
Mit der Priesterweihe von Willy und Thomas, welche Matthäus im Auftrag des Himmels vornahm, begann wieder ein neuer Abschnitt im St. Michaelswerk. Und mit dem Sterben des Werkzeugs Matthäus am 30. September 2003 erfüllte sich die Prophezeiung, dass die Gemeinde vor der Wiederkunft Christi ohne Werkzeuge zurecht kommen müsse.
Als Priester dieses gewaltigen Gnadenwerkes kümmern wir uns mit Hingabe um alle seelsorglichen Belange der Gläubigen. Wir selbst und die vielen Gläubigen wissen sich durch die Fürbitten und das geistige Wirken der heimgekehrten Werkzeuge und durch die Gegenwart vieler Engel Gottes in jedem Gottesdienst getragen. Das Gnadenwerk bezeugt sich darin, dass der Schutz, die Liebe und die Kraft aus Gott jederzeit da sind und alle den Gnadensegen in ihrem Herzen in überreicher Fülle empfangen dürfen.
Das Gnadenwerk strahlt in die Welt hinaus, indem wir als demütige Christen, erfüllt von den Gnadenstrahlen des Himmels, und lebenstüchtig geworden durch Selbsterkenntnis und Anwendung der Paulus-Lehre allen Menschen ohne Vorurteile begegnen und jederzeit zum Dienst am Nächsten bereit sind. Das Gnadenwerk wird dadurch vollendet, dass alle aus dem Himmel geschenkten Gnaden und Lehren zusammen mit den von den Gläubigen erbrachten Opfern der Welt zum Vorbild werde, das von vielen nachgeahmt werden kann.
Thomas und Willy
Aufträge des Gnadenortes
Das St. Michaelswerk hat aus Gott eine Vielzahl an Aufträgen erhalten
und sie gewissenhaft ausgeführt:
• Bau der Muttergottes-Grotte
• Bau der Kirche
• Rosenkranzgebet
• Eucharistiefeier im Glauben an die Realpräsenz von Jesus Christus
• mit Menschen aus verschiedenen Konfessionen Ökumene leben, verbindend wirken
Gründung von Werken für die Allgemeinheit:
• Stiftung für rumänische Strassenkinder
• Schule nach dem Vorbild Pestalozzis mit christlichen Werten (Eröffnung 2006, pestalozzi-schule.ch)
• Klinik für Schwerkranke in Verbindung mit Schulmedizin, Hahnemann-Homöopathie und alternativen Heilmethoden
1. Etappe: 1998 Gründung der Stiftung Sokrates (stiftung-sokrates.ch)
2. Etappe: 2002 Eröffnung eines Ambulatoriums mit Arzt und Musiktherapeut
3. Etappe: 2008 Baueingabe einer zeitgemässen, modernen und in die Zukunft weisenden Klinik
4. Etappe: 2012 Eröffnung der Klinik, Phase 1 (klinik-sokrates.ch)
5. Etappe: 2023 Klinik, Phase 2 : Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus mit weiteren 14 Betten
Häufig gestellte Fragen
Wer darf die Gottesdienste besuchen?
Zu allen Gottesdiensten und allen weiteren Veranstaltungen ist jedermann herzlich willkommen. Das Monatsprogramm liegt auf und kann unter Gottesdienste eingesehen werden.
Muss man als Gottesdienstbesucher Mitglied werden?
Im St. Michaelswerk gibt es keine Mitgliedschaft, demnach auch keine Kirchensteuer und überhaupt keine Verpflichtungen. Alle besuchen den Ort, so oft wie es ihrem Bedürfnis entspricht. Es ist niemand verpflichtet Rituale wie Weihwasser, Kreuzzeichen oder Kniebeuge mitzumachen.
Wie finanziert sich das Werk?
Die Haupteinnahmen bestehen aus dem Kirchenopfer. An den Ausgängen sind Opferkassen, wo jeder Besucher nach dem Gottesdienst nach freiem Ermessen etwas einwirft oder auch nicht. Dazu kommen im Laufe des Jahres vereinzelte Spenden.
Wie ist das St. Michaelswerk organisiert?
Das St. Michaelswerk ist ein religiöser Verein nach Art. 60 ff. ZGB, rein karitativ ausgerichtet und deshalb steuerbefreit. Die 12 Mitglieder des Vereins tragen Verantwortung in vielerlei organisatorischen Belangen. Die verschiedenen Ressorts arbeiten selbstständig und informieren quartalsweise den Gesamtvorstand.
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